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Die Zauberflöte

Eutiner Sommerspiele 1969

Von einer Schlange verfolgt, bricht Tamino ohnmächtig zusammen. Drei Damen der Königin der Nacht, in deren Reich er geraten war, töten das Untier. Die Königin, von dem Vorfall unterrichtet, schickt Tamino ein Bild ihrer Tochter Pamina, die sich in der Hand ihres Feindes Sarastro befindet.

Die Zauberflöte – Eutiner Sommerspiele 1969

Von dem Bild bezaubert, macht sich Tamino zusammen mit dem Vogelfänger Papageno auf, Pamina zu befreien. Die drei Damen überreichen ihm eine Zauberflöte und Papageno ein Glockenspiel. Drei Knaben sollen den Prinzen geleiten. Pamina hat versucht, aus dem Palast Sarastros zu fliehen, aber ihr Wächter, der Mohr Monostatos, bringt sie zurück. Papageno ist es geglückt, zu ihr vorzudringen, und er erzählt ihr, daß ihre Mutter den Prinzen Tamino zu ihrer Rettung gesandt habe.

DIE ZAUBERFLÖTE – Ensemble

EUTINER SOMMERSPIELE
Oper im Schloßpark — 19., 27. Juli, 1., 9., 16. August 1969

DIE ZAUBERFLÖTE
Oper in zwei Akten

Text von Emanuel Schikaneder
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Musikalische Leitung: Erwin Jamrosy
Inszenierung: Ulrich Wenk
Bühnenbild: Michael Tietjens
Chöre: Fritz Arndt
Technische Leitung und Beleuchtung: Alwin Stroh
Masken: Rudolf Herbert
Inspizient: Titus Bremser
Sarastro — Dieter Weller
Tamino — Helmut Schorr
Sprecher — Karl Fäth
- Priester — Hans Wilpert
- Priester — Franz Merkel
Die Königin der Nacht — Ingeborg Krüger
Pamina, ihre Tochter — Ursula Rhein / Ruth Inden
Drei Damen der Königin — Elfriede Zimmer, Ingrid Heyl, Barbara Klages
Drei Knaben — Marlene Kluge, Hille de Wall
Papageno — Jörn W. Wilsing (19., 27. Juli, 1. August) / Franz Grundheber (9., 16. August)
Papagena — Jutta‑Renate Ihloff
Monostatos, ein Mohr — Jürgen Förster
Zwei Geharnischte — Giselbert W. Kassel, Hermann Rohrbach
Priester — Sklaven — Gefolge
Hamburger Symphoniker
Chor der Eutiner Sommerspiele

Beginn 19.30 Uhr — Pause nach dem ersten Akt — Ende 22.30 Uhr

Die Zauberflöte – Handlung

Von einer Schlange verfolgt, bricht Tamino ohnmächtig zusammen. Drei Damen der Königin der Nacht, in deren Reich er geraten war, töten das Untier. Die Königin, von dem Vorfall unterrichtet, schickt Tamino ein Bild ihrer Tochter Pamina, die sich in der Hand ihres Feindes Sarastro befindet. Von dem Bild bezaubert, macht sich Tamino zusammen mit dem Vogelfänger Papageno auf, Pamina zu befreien. Die drei Damen überreichen ihm eine Zauberflöte und Papageno ein Glockenspiel. Drei Knaben sollen den Prinzen geleiten.
Pamina hat versucht, aus dem Palast Sarastros zu fliehen, aber ihr Wächter, der Mohr Monostatos, bringt sie zurück. Papageno ist es geglückt, zu ihr vorzudringen, und er erzählt ihr, daß ihre Mutter den Prinzen Tamino zu ihrer Rettung gesandt habe.
Die drei Knaben haben Tamino zu den Tempeln der Weisheit, Natur und Vernunft in Sarastros Reich geführt. Ein Priester klärt ihn über das Lügengewebe der nächtlichen Königin auf und deutet ihm an, daß er nur auf dem Weg über den Prüfungstempel Pamina erringen könne. Zum erstenmal sieht er die Geliebte, die auf der Flucht mit Papageno von Monostatos eingeholt worden war, im Kreise der Priester, wo ihm Sarastro den Weg der Prüfungen weist.
Sarastro verkündet den Priestern, daß Tamino von den Göttern zum Gemahl Paminas ausersehen sei, daß er sie aber zuerst dem bösen Einfluß ihrer Mutter entziehen müsse. Nach bestandenen Prüfungen sollen beide in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen werden.
Die erste Prüfung gebietet Schweigen. Die Damen der Königin sind in den Palast eingedrungen und versuchen, Tamino und Papageno zum Reden zu bewegen, doch Tamino bleibt standhaft.

Die Königin der Nacht versucht, Pamina zu überreden, Sarastro zu töten und ihm den siebenfachen Strahlenkreis zu entreißen. Monostatos hat die Szene belauscht und glaubt, Pamina nunmehr zur Liebe zwingen zu können. Sarastro schützt sie vor dem Mohren und vermag sie mit der Verkündigung wahrer Menschenliebe zu trösten.

Als zweite Prüfung wird Pamina zu Tamino geschickt, nicht ahnend, daß sie selbst eine Prüfung für den Geliebten ist. Wieder bleibt Tamino standhaft, Papageno dagegen verzichtet für Essen und Trinken und ein Mädchen auf die höheren Weihen und schwört selbst einem alten Weibe Treue. Alsbald steht sein Ebenbild Papagena vor ihm, das ihm aber entgleitet.

Aus verschmähter Liebe will sich Pamina das Leben nehmen. Doch die drei Knaben, die Genien Taminos, versprechen ihr, sie zu ihm zu bringen. Gemeinsam bestehen Pamina und Tamino die letzte Prüfung, den Gang durch die Elemente. Die Zauberflöte schützt sie vor Feuer und Wasser.
Papageno ist nach der ergebnislosen Suche nach Papagena lebensmüde geworden. Wieder erscheinen die drei Knaben und raten ihm, mit seinem Glockenspiel Papagena herbeizurufen.

Einen letzten Versuch unternimmt die Königin der Nacht, die Macht an sich zu reißen. Geführt von Monostatos, der dafür die Hand Paminas fordert, ist sie mit ihrem Gefolge in den Tempel eingedrungen. Die Macht des aufgehenden Lichtes vertreibt sie. Sarastro führt Tamino und Pamina in den Sonnentempel ein.